Der Tag der Abreise von Leni war gekommen. Leider ist das Museum of Nottingham Life wochentags generell geschlossen und so konnten wir dieses nicht wie geplant besichtigen. Stattdessen wurde es ein Macchiato und eine heiße Schokolade in einem Café mit direktem Zugang zum benachbarten Friseur - oder umgekehrt, das war nicht ganz klar.
Anschließend besichtigten wir dann das Nottingham Museum of Contemporary Arts und konnten unseren Durst nach Museen dann doch stillen. Obwohl wir auch in Kleidunggeschäfte waren, wurden wir erst beim "Dinner Jacket"-Stand fündig. Dort gab es aber keine feinen, weißen Sakkos, sondern heiße Ofenerdäpfel mit Füllungen nach Wahl. Die Mahlzeit, wie die Bezeichnung "Dinner" schon vermuten lässt, reicht durchaus als Hauptmahlzeit und in der Sonne sitzend schmeckte sie gleich noch besser.
Dann begleitete ich Leni noch zum Bahnhof und ich bleib wieder alleine in Nottingham zurück. Auf dem Weg in die Arbeit ließ ich die schönen letzten Tage mit Leni Revue passieren.
Wer später in die Arbeit kommt, muss länger arbeiten, und so verließ ich fast als letzter das Büro und spazierte zu Fuß zum University Park, da der Hopper Bus schon längst nicht mehr fuhr.